Der FC Bayern München erlebt in diesen Wochen ein ungewolltes Déjà-vu. Bereits vor zwölf Monaten musste sich der Rekordmeister auf die Suche nach einem neuen Innenverteidiger machen, weil einer der eigenen Spieler seinen Vertrag nicht verlängern wollte bzw. nach dem Geschmack der Süddeutschen zu viel Gehalt forderte. Damals war es David Alaba, der dann zu Real Madrid ging. Dieses Mal ist es Niklas Süle, der in Zukunft für Borussia Dortmund spielt. Für den Österreicher kam Dayot Upamecano, der 40 Millionen Euro Ablöse kostete. Der Süle-Ersatz soll hingegen zum Nulltarif zu haben sein, berichtet „Sport1“.
Christensen ist angeblich Bayerns Wunschkandidat
Namentlich soll es um Andreas Christensen gehen. Der Vertrag des 25-Jährigen beim FC Chelsea läuft am Ende der Spielzeit aus. Deshalb wäre der frühere Gladbacher ablösefrei zu haben. Das Problem für die Bayern: Anders als beispielsweise Süle hat sich der Däne noch nicht final gegen eine Vertragsverlängerung entschieden, sondern lässt sich die Option bewusst offen, doch bei den Blues zu bleiben. Bei einem Wettbieten mit dem Abramovich-Klub dürfte es für die Münchner schwer werden, am Ende siegreich zu sein. Die Bayern zählen zudem zu den Vereinen, die ihre Kaderplanung möglichst früh beenden möchten. Entsprechend ist nicht unendlich lange Zeit für eine Entscheidung.
Der Rekordmeister hat angeblich einen Plan B und C
Laut der Quelle haben die Münchner deshalb nicht nur einen Plan B, sondern auch Idee C, falls es mit Christensen nicht funktionieren sollte. Die erste Alternative ist demnach Matthias Ginter, der Borussia Mönchengladbach in diesem Sommer ablösefrei verlassen wird. Bei Plan C handelt es sich um Nico Schlotterbeck. Der Freiburger würde aufgrund seines bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrages allerdings eine Ablöse kosten. Aus dem Rennen ist hingegen laut „Sport1“ der lange hochgehandelte Antonio Rüdiger. Dessen Gehaltsvorstellungen sollen einfach zu hoch sein.