Freund: Der FC Bayern überrascht

Der FC Bayern München hat einen neuen Sportdirektor gefunden. Christoph Freund kommt von RB Salzburg und wird ab dem 1. September seine Arbeit aufnehmen. Er ersetzt den vor dem letzten Spieltag der vergangenen Saison entlassenen Hasan Salihamidzic. Die Verpflichtung ging deutlich schneller als erwartet vonstatten. Die Verantwortlichen hatten sich für Ihre Suche ursprünglich bis Weihnachten gegeben. Unklar ist, was die Personalentscheidung für den Technischen Direktor Marco Neppe bedeutet. Bleiben soll er wohl, da die Bayern in der offiziellen Mitteilung davon sprachen, dass Freund gemeinsam mit Trainer Thomas Tuchel und eben Neppe in Zukunft den Kader gestalten werde. Unklar ist, ob der bisherige Salzburger dabei sein Vorgesetzter oder hierarchisch auf der identischen Ebene sein wird.

Freund freut sich auf die Bayern

Die Bayern seien glücklich, mit Freund „einen so erfahrenen wie erfolgreichen Sportdirektor“ für den eigenen Verein gewinnen zu können, erklärte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen im Rahmen der Perfekt-Meldung. Bei Salzburg war der heute 46-Jährige seit 2015 der Manager und verantwortete unzählige nationale Titel. Zudem erreichte er mit den Mozartstädtern einmal das Achtelfinale der Champions League. Transfers wie die von Erling Haaland, Dayot Upamecano und Dominik Szoboszlai stehen in der Vita des neuen Bayern-Managers. Hier soll er ein ähnlich gutes Händchen bei der Suche nach Talenten beweisen und zugleich auch teurere Transfers realisieren.

Freund freut sich auf die Aufgabe und seinen neuen Arbeitgeber. Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen sei für ihn klar gewesen, dass er diese neue Herausforderung annehmen wolle, so der Österreicher. Er werde den Posten „mit voller Energie und Leidenschaft“ antreten. Die Bayern sollten auch weiterhin international in der Spitze mitspielen und die eigenen Fans mit attraktivem Fußball begeistern. Dafür werde er alles geben.

Einvernehmliche Einigung zwischen den Vereinen

Zu welchen Konditionen RB Salzburg Freund ziehen lässt, ist nicht bekannt. Die beiden Vereine sprachen von einer „einvernehmlichen Einigung“. Was dies genau bedeutet, konkretisierten die Klubs lediglich in der Hinsicht, dass Freund die laufende Transferperiode bei seinem Noch-Arbeitgeber abschließen werde, um dem Verein die Chance zu geben, in Ruhe einen Nachfolger zu suchen.

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