Nagelsmann spricht über einen anderen Klub – Süle flirtet mit dem Ausland

Seit Saisonbeginn ist Julian Nagelsmann Trainer des FC Bayern München. An der Säbener Straße hat er einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben. Wäre es nach einem anderen „großen deutschen Verein“ gegangen, hätte es dieses Engagement nicht gegeben – zumindest nicht jetzt, verrät der 34-Jährige im Podcast „Einfach mal Luppen“, den die Brüder Toni und Felix Kroos betreiben. Der namentlich nicht genannte Klub habe drei Mal versucht, ihn unter Vertrag zu nehmen. Es habe jedoch „wegen unterschiedlicher Themen“ nicht mit der Zusammenarbeit geklappt. Der „kicker“ spekuliert, dass es sich um Borussia Dortmund handelt. Es ist bekannt, dass der BVB Nagelsmann im Sommer 2018 verpflichten wollte, dieser aber nicht aus seinem Vertrag bei der TSG Hoffenheim herauskonnte.

Nagelsmann hat „so etwas wie einen Karriereplan“

Der Bayern-Trainer erklärt weiter, dass er „so etwas wie einen Karriereplan“ habe. Dieser müsse aber selbstverständlich variabel sein. Er hätte vor seinem Wechsel zu Leipzig zu Vereinen mit einem höheren Niveau gehen können. Dies habe er jedoch „als nicht gesund“ angesehen. Eigentlich galt dies auch für den Wechsel zum FC Bayern. „Zwei Jahre woanders wären nicht verkehrt gewesen“, so Nagelsmann. Aber Anfragen des Lieblingsvereins müsse man annehmen, schildert der 34-Jährige. Der Spruch, dass jede Chance im Leben ein Verfallsdatum habe, treffe es diesbezüglich ganz gut.

Muss Nagelsmann künftig ohne Süle auskommen?

Es muss viel passieren, dass Nagelsmann in der nächsten Saison nicht mehr auf der Bayern-Bank sitzt. Seinem künftigen Kader droht ein namhafter Abgang. Niklas Süle könnte den Verein laut „Sport1“ ablösefrei nach der laufenden Saison verlassen. Der Spieler hat angeblich Bedenken, dass „nicht alle wichtigen Entscheidungsträger“ an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind. Nagelsmann ist damit aber wohl nicht gemeint, da sich Spieler und Trainer bereits aus gemeinsamen Hoffenheimer Tagen kennen. Süle soll laut Quelle deshalb geneigt sein, eine Anfrage aus dem Ausland anzunehmen. Angeblich interessieren sich mehrere englische Spitzenvereine für ihn. Dazu passt, dass die Bayern ihrerseits um Antonio Rüdiger werben sollen.

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