Nagelsmann und die Vereinsführung behalten trotz mäßiger Tests die Ruhe

Die Vorbereitung des FC Bayern München läuft nicht so, wie sich die Verantwortlichen dies vorstellen dürften. Der deutsche Rekordmeister verlor zuletzt mit 0:3 gegen den SSC Neapel. Es war bereits die vierte Partie des Titelverteidigers ohne Sieg. Dramatisch ist dies in sportlicher Hinsicht nicht, da es ja keine Pflichtspiele waren. Trotzdem sorgt sich manch ein Bayern-Fan – und dies schon deshalb, weil die Abwehr nicht nur gegen Neapel alles andere als sattelfest wirkte. Dabei war diese eigentlich der Mannschaftsteil, den der neue Trainer Julian Nagelsmann verbessern sollte. Der 34-Jährige und seine Vorgesetzten beruhigen jedoch.

Nagelsmann relativiert Pleite gegen Neapel

Gegen Neapel sei sein Team in der ersten Halbzeit eigentlich besser gewesen, ist der Coach der Münchner überzeugt. Nur im letzten Drittel habe sich die Mannschaft nicht clever genug gezeigt. Was die Gegentore angehe, so habe man eigentlich drei Eigentore geschossen. Panik müsse man deshalb aber nicht haben. Man habe den gesamten Kader in der Vorbereitung noch nie gesehen. Deshalb müsse kein Fan „Angst vor einem Fehlstart“ haben.

Übereilte Aktionen auf dem Transfermarkt seien deshalb ebenfalls nicht nötig. Die Münchner hätten einen „guten Kader“. Man könne zwar immer optimieren, was auch jeder Trainer der Welt unterschreibe. Aber es mache nur Sinn, Spieler zu verpflichten, die der Mannschaft wirklich weiterhelfen würden. Deshalb sei es als Verein einerseits „natürlich“ die Aufgabe, den Transfermarkt zu sondieren. Dies hätte anderseits aber auch gegolten, wenn die Bayern die vier Spiele in der Vorbereitung gewonnen hätten. Ganz genau wie Nagelsmann hatten sich zuletzt auch Bayern-Manager Hasan Salihamdizic und Vorstandschef Oliver Kahn geäußert. Beide kündigten zudem an, dass der Kader erst noch kleiner werden müsse, bevor an Neuverpflichtungen zu denken sei.

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