Bayern schießen Hoffenheim nach Hause

Julian Nagelsmann bleibt mit seinem FC Bayern München an der Tabellenspitze. Am vergangenen Samstag macht der Rekordmeister in der Münchner Allianz Arena mit den Gästen aus Hoffenheim einen kurzen Prozess. Nach dem eindrucksvollen 5:1 gegen Bayer 04 Leverkusen rollt der Bayern-Express auch gegen TSG 1899 Hoffenheim weiter. Mit einem 4:0 verteidigte die Nagelsmann-Elf die Tabellenführung. Marcel Sabitzer feierte sein Startelfdebüt beim FC Bayern München in der Bundesliga und durfte sein Können bis zur 75. Spielminute unter Beweis stellen.

Serge Gnabry bringt die Bayern auf die Siegerstraße

Von der ersten Spielminute an dominierten die Hausherren das Spiel. In der 2. Spielminute vergab Torjäger Robert Lewandowski eine dicke Chance auf das 1:0. Rund sechs Minuten später durfte der FC Bayern dennoch jubeln. Die Freude über diesen Treffer wehrte nicht lange, denn der VAR nahm die Führung der Münchner aufgrund eines Foulspiels zurück. In der 16. Spielminute gab es dann keine Einwände. Musiala bediente seinen Mitspieler Gnabry perfekt. Von den Gästen aus Hoffenheim war in der Offensive nicht besonders viel zu sehen. In der 30. Spielminute nahm der polnische Torjäger Lewandowski Maß und zirkelte das runde Leder aus gut 25 Metern in das gegnerische Tor. Seinen zweiten Treffer in diesem Spiel ließ der Stürmer kurz vor der Halbzeitpause leichtfertigen liegen. Robert Lewandowski scheiterte aus kurzer Distanz an Torhüter Baumann.

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Nagelsmann spricht über einen anderen Klub – Süle flirtet mit dem Ausland

Seit Saisonbeginn ist Julian Nagelsmann Trainer des FC Bayern München. An der Säbener Straße hat er einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben. Wäre es nach einem anderen „großen deutschen Verein“ gegangen, hätte es dieses Engagement nicht gegeben – zumindest nicht jetzt, verrät der 34-Jährige im Podcast „Einfach mal Luppen“, den die Brüder Toni und Felix Kroos betreiben. Der namentlich nicht genannte Klub habe drei Mal versucht, ihn unter Vertrag zu nehmen. Es habe jedoch „wegen unterschiedlicher Themen“ nicht mit der Zusammenarbeit geklappt. Der „kicker“ spekuliert, dass es sich um Borussia Dortmund handelt. Es ist bekannt, dass der BVB Nagelsmann im Sommer 2018 verpflichten wollte, dieser aber nicht aus seinem Vertrag bei der TSG Hoffenheim herauskonnte.

Nagelsmann hat „so etwas wie einen Karriereplan“

Der Bayern-Trainer erklärt weiter, dass er „so etwas wie einen Karriereplan“ habe. Dieser müsse aber selbstverständlich variabel sein. Er hätte vor seinem Wechsel zu Leipzig zu Vereinen mit einem höheren Niveau gehen können. Dies habe er jedoch „als nicht gesund“ angesehen. Eigentlich galt dies auch für den Wechsel zum FC Bayern. „Zwei Jahre woanders wären nicht verkehrt gewesen“, so Nagelsmann. Aber Anfragen des Lieblingsvereins müsse man annehmen, schildert der 34-Jährige. Der Spruch, dass jede Chance im Leben ein Verfallsdatum habe, treffe es diesbezüglich ganz gut.

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Sabitzer hofft auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Club

Marcel Sabitzer wird derzeit von Adduktoren-Problemen ausgebremst. Dieser Umstand betrifft auf der einen Seite seinen Einsatz beim ÖFB-Team und auf der anderen Seite seinen Einstand beim FC Bayern München. Anstatt also mit seinen Landsleuten in der WM-Qualifikation auf Torjagd zu gehen, muss der Neo-Bayer für sein Comeback hart arbeiten.

Vor wenigen Tagen wurde es offiziell bestätigt. Österreichs Marcel Sabitzer beendete seine Karriere bei RB Leipzig und wechselte zum Rekordmeister aus München. Sabitzer war aus Sicht der Bayern ein regelrechtes Schnäppchen, denn die Bayern mussten für einen Wechsel nur 15 Millionen Euro an die Sachsen überweisen. Grund hierfür war der auslaufende Vertrag von Sabitzer im Jahr 2022. Vergangenen Freitag absolvierte der 27-jährige Österreicher bereits seine erste Trainingseinheit an der Säbener Straße. Der Ex-Kapitän der Leipziger bestritt eine lockere Laufeinheit. Für eine erste Trainingseinheit unter Cheftrainer Julian Nagelsmann reichte es für Sabitzer aufgrund seiner Verletzung noch nicht.

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Nagelsmann und die Vereinsführung behalten trotz mäßiger Tests die Ruhe

Die Vorbereitung des FC Bayern München läuft nicht so, wie sich die Verantwortlichen dies vorstellen dürften. Der deutsche Rekordmeister verlor zuletzt mit 0:3 gegen den SSC Neapel. Es war bereits die vierte Partie des Titelverteidigers ohne Sieg. Dramatisch ist dies in sportlicher Hinsicht nicht, da es ja keine Pflichtspiele waren. Trotzdem sorgt sich manch ein Bayern-Fan – und dies schon deshalb, weil die Abwehr nicht nur gegen Neapel alles andere als sattelfest wirkte. Dabei war diese eigentlich der Mannschaftsteil, den der neue Trainer Julian Nagelsmann verbessern sollte. Der 34-Jährige und seine Vorgesetzten beruhigen jedoch.

Nagelsmann relativiert Pleite gegen Neapel

Gegen Neapel sei sein Team in der ersten Halbzeit eigentlich besser gewesen, ist der Coach der Münchner überzeugt. Nur im letzten Drittel habe sich die Mannschaft nicht clever genug gezeigt. Was die Gegentore angehe, so habe man eigentlich drei Eigentore geschossen. Panik müsse man deshalb aber nicht haben. Man habe den gesamten Kader in der Vorbereitung noch nie gesehen. Deshalb müsse kein Fan „Angst vor einem Fehlstart“ haben.

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Nagelsmann blickt auf die neue Saison

Der Transfermarkt läuft zwar noch rund sechs Wochen, doch für den FC Bayern München steht eigentlich bereits jetzt fest: Die wichtigste Neuverpflichtung sitzt auf der Bank. Hier beerbt schließlich Julian Nagelsmann den bisherigen Übungsleiter Hansi Flick. Der 33-Jährige gilt als das größte Trainertalent Deutschlands, wenn nicht sogar Europas. Dass er schon in so jungen Jahren einen der besten Vereine der Welt führen darf, unterstreicht dies. Nagelsmann weiß im Gespräch mit dem „kicker“ aber auch ganz genau, was auf ihn an seiner Wirkungsstätte zukommt. Bleiben die Siege aus, „ist die Konsequenz in München dramatischer.“ Dies sei „der große Unterschied zu anderen Klubs“, so der ehemalige Hoffenheimer.

Nagelsmann plant „keine revolutionäre Neugestaltung“

Bei den Bayern ist Nagelsmann in einer besonderen Position. Er beerbt keinen gescheiterten Trainer. Flick ist nach sehr erfolgreichen 20 Monaten auf eigenen Wunsch hin gegangen. Es werde deshalb auch „keine revolutionäre Neugestaltung“ geben, kündigt der 33-Jährige an. Er wolle vielmehr an der Defensive arbeiten, die in vergangenen Spielzeit 44 Gegentreffer erdulden musste. Helfen soll diesbezüglich ein „gutes und häufiges Gegenpressing“.

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